Nein. Projektfreie Zeit ist mir als Interim Mangerin nicht peinlich.

Interim Manager gesucht - Digitalisierung,Vertrieb, Marketing, E-Commerce

Oder: “Same procedure as every year!”

Es ist wieder soweit. Ich habe als Interim Managerin ein Projekt erfolgreich abgeschlossen und bin wieder zu Hause. Mein Auto steht für jeden sichtbar bereits seit zwei Wochen auf der Straße. Und wie bei „Und ewig grüßt das Murmeltier“ weiß ich was jetzt kommt. Ich treffe einen Nachbar:“Ich habe Ihr Auto gesehen. Haben Sie Urlaub?“ „Nein, mein Interim-Projekt ist zu Ende.“ „Und, haben Sie schon etwas Neues?“ „Nein, die Akquise läuft.“ „Noch nichts Neues? Hoffentlich klappt es.“ „Irgendwas wird schon kommen.“ „Und was machen Sie, wenn nicht?“ „Dann ziehe ich bei Ihnen ein.“ „Das könnte ich nicht! Diese Ungewissheit!“ Ich zucke nur noch die Schultern.

Das gleiche Schauspiel wiederholt sich am Abend. Ich rufe ein befreundetes Pärchen an: “Hallo! Ich bin wieder zu Hause. Wie wäre es, wenn wir uns mal treffen?“ „Ja, gern. Hast du Urlaub?“ …

Immer wieder geben mir diese Gespräche das Gefühl, dass es mir peinlich sein müsste gerade ohne Projekt zu sein. Nein, es ist mir nicht peinlich. Das ist das Lebensmodell einer Interim Managerin.

Was sich für andere wie „arbeitslos“ anfühlt ist für mich Arbeit

Wenn ein Projekt zu Ende geht, startet in der Regel 6-4 Wochen vorher parallel zum laufenden Interim-Projekt die Akquise. Das heißt, Mailaccount durchforsten und Kontaktdatenbank aktualisieren. Unterlagen wie CV und Profil aktualisieren und ein Mailing aufsetzen. Danach überarbeite ich meine Online-Profile und überprüfe meine persönliche Strategie: Habe ich für mich persönlich erreicht was ich wollte? Habe ich im letzten Interim-Projekt alles richtig gemacht? War mein Kunde/Provider zufrieden mit mir? Was erwartet ein Kunde, wenn er eine Interim Managerin sucht? Was muss ich ändern? Welche Maßnahmen muss ich ergreifen?

Dann kommt auch etwas Marktforschung: Welche Projektanfragen hatten mich während des Projekts erreicht? Hat mein Netzwerk verstanden, was ich machen möchte? Was bieten meine Konkurrenten? Wie muss ich mich positionieren, damit ich interessante, für mich relevante Projekte bekomme? Was bedeutet das für meine Kommunikation, Weiterbildung und mein Auftreten?
Die projektfreie Zeit eines Interim Managers bedeutet seine eigene „Unternehmensstrategie“, das Profiling, Networking und die Kommunikation auf den Prüfstand zu stellen. Während des Einsatzes als Interim Manager bleibt dafür kaum Zeit, denn da steht das Projekt des Kunden an erster Stelle.

Projektfreie Zeit bedeutet Erholung vom Interim-Mandat

Die Projekte in Interim Mandate stellen in der Regel hohe Ansprüche. In den meisten Fällen wird eine Interim Managerin gesucht, weil etwas in die Schieflage geraten ist. Oder ich stelle selbst im Mandat fest, dass Handlungsbedarf besteht. Regelarbeitszeiten sind selten. Um ein solches Projekt durchstehen zu können braucht man Kraft. Daher ist es wichtig die projektfreie Zeit auch zur Erholung zu nutzen.
Erholung bedeutet für mich – manche mag dies erstaunen – meine Wohnung auf Vordermann zu bringen. Man sieht sofort was man geleistet hat und es gibt ein gutes Gefühl, wenn zu Hause wieder alles in Ordnung ist. Aber auch Sport, Wanderungen, Treffen mit Freunden und Familie, Motorrad fahren und ein Stadtbummel gehören dazu. Außerdem beschäftige ich mich mit Geschichte und digitalisiere alte Familienfotos. Ich genieße mein projektfreie Zeit, denn sie gehört mir. Vielleicht sieht das wie „arbeitslos“ aus – für mich ist das Work-Life-Balance.

Interim Managerin gesucht?

Dann fragen Sie ihn, wie er sich weiterentwickelt. Und achten Sie darauf, dass er die freie Zeit auch für Erholung genutzt hat. Beides sind wichtige Voraussetzungen, damit er oder sie das nächste Mandat erfolgreich umwetzen kann.

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Start-up-Szene: Add-ons als Turbo-Spritzen für die Digitalisierung

Start-up-Szene: Add-ons als Turbo-Spritze für die Digitalisierung

Der folgende Beitrag wurde in einer längeren Version auf der Plattform Startup Valley veröffentlicht. Hier können Sie ihn aufrufen.

Die Start-up-Szene

Ein Blick in die Start-up-Szene lohnt sich, wenn man in der Digitalisierung schnell vorankommen möchte. Die meisten Gründer haben sich auf die Lösung eines spezifischen Problems spezialisiert oder entwerfen ein Businessmodell vollständig neu. My Müsli, Uber oder Flixbus sind beliebte Beispiele, um zu zeigen, wie Neulinge eine Branche aufmischen.

Aber es muss nicht zwingend ein neues Geschäftsmodell sein. Viele Entwicklungen von Start-ups können als Add-on an die eigene Systemlandschaft angedockt werden. Das Portal fuer-gruender.de benennt jedes Jahr die Top 50 Start-ups. 2019 konnte in dieser Liste beispielsweise ein Tool zum Zählen von Schweinen gefunden werden (Corvitac). Eine KI-Lösung von Mediair soll Radiologen beim Erstellen eines Befunds unterstützen. Und auf StartupValley.news finden sich Gründer aus der FinTech-Ecke, z. B. das Produkt Payhawk für das Management von Kosten und Spesen des Außendienstes in Echtzeit. Diese Lösungen ersetzen keinen vollständigen Prozess, können ihn aber qualitativ verbessern.

Add-ons als Turbo-Spritze

In einer Digitalstrategie dürfen solche digitalen Bausteine nicht fehlen. Sie helfen einfache Tätigkeiten zu digitalisieren, Prozesse qualitativ zu verbessern oder das Kundenerlebnis neu zu definieren. So werden beispielsweise mit dem Bannergenerator des Start-ups Averycore auf Basis definierter Kundengruppen (z. B. aus einem CRM) unterschiedliche Banner für verschiedene Displays ausgespielt. Das System spielt eigene Daten dazu und erkennt, wo sich der Kunde gerade aufhält. Befindet er sich in einem Regengebiet, dann wird ihm im Banner ein Regenmantel präsentiert. Ein anderer Kunde, bei dem gerade die Sonne scheint und das Thermometer 25 Grad Celsius anzeigt, bekommt zur gleichen Zeit im Banner ein luftiges Oberhemd vorgeschlagen. Die Stärke der eigenen Daten über Produkte und Kunden erhält durch solche Tools eine Turbo-Spritze.

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Webinar bei Interim Profis am 7.8.: Kundenzentrierung – Diskussion zwischen Theorie und Praxis

Webinar mit Bettina Vier

Offener Erfahrungs- und Wissensaustausch rund um das Thema Kundenzentrierung sind der Schwerpunkt dieser Online-Veranstaltung. In diesem Webinar diskutieren Sie mit mir vor allem folgende Fragen: Wie erleben Sie die kundenzentrierte Ausrichtung bei Ihren Kunden oder in Ihrem Unternehmen? Ist Customer Centric Teil der Unternehmensstrategie, und wenn ja, wird sie konsequent umgesetzt? Wo sehen Sie Mängel in der Ausrichtung?

Die Kundenzentrierung ist kein neuer Hype, sondern wird schon seit Jahrzenten diskutiert. Neu sind aber die Möglichkeiten, um mit Hilfe der Technik Daten über Kunden zu sammeln und auszuwerten. Gehen wir in die Diskussion und halten die Gedanken, Ideen und Hinweise gemeinsam an einem Online-Board fest. Das Ergebnis können Sie mit nach Hause nehmen.

Freitag 07.08. von 14-15 Uhr

Anmeldung über Interim Profis

Mehr Effizienz mit professionellen Change-Management-Prozesse

Die Steuerung des Change-Management-Prozess sichert die Rendite in der digitalen Transformation

Veränderungsprozesse werden sehr unterschiedlich interpretiert, mit der Folge, dass nicht immer professionelle Change-Management-Prozesse zum Einsatz kommen und die Projekte in Schieflage geraten oder die Systeme nicht voll genutzt werden. Unternehmerisch ein nicht zu verachtender Verzicht auf Rendite.

Doch wie kann ein Unternehmen mit Change-Management-Prozesse optimieren?

Dieser Frage bin ich auf Bitten von Interim Profis nachgegangen. In meinem Artikel in deren Blog zeige ich auf, warum Digitalisierungsprojekte scheitern:

  • Fehleinschätzung der Auswirkung der Veränderung
  • Vorbrechen einzelner Abteilungen, ohne die Stakeholder abzuholen
  • Falsche Verankerung des Projekts in der Hierarchie

Die Folge sind Systeme deren Möglichkeiten nicht voll ausgenutzt werden. Unter Einsatz des Change-Managements können diese Probleme wieder behoben werden. Aber noch besser wäre es natürlich, wenn von Anfang an ein Change-Manager mit dabei ist.

 

Die modernen Change-Management-Prozesse zur Lösung des Problems

Change-Management-ProzesseUnabhängig vom angewandten Change-Management-Modell (z.B. Krüger, Kotter), kann ein Wandel grob in vier Phasen eingeteilt werden:

1. Analyse des Problems
2. Zielsetzung und Planung der Veränderung und die Mobilisierung der Mitarbeiter
3. Die Umsetzung: Technische Projekte, Change-Management-Maßnahmen
4. Und die Kontrolle der nachhaltigen Umsetzung und ggf. der Nachkorrektur durch den Change-Manager

 

Sie möchten mehr erfahren? Dann lesen Sie hier den vollständigen Artikel:
Mehr Effizienz mit professionellen Change-Prozess-Methoden

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Zusammenspiel zwischen Organisationsentwicklung und Digitalisierung

Das Zusammenspiel der Organisationsentwicklung und Digitalisierung

In meinem Fachbeitrag für das PT Magazin erläutere ich wie die Phase der Unternehmensentwicklung Einfluss auf die digitale Transformation hat. Grundlage sind die in der Organisationsentwicklung definierten Phasen: Pionierphase, Differenzierungsphase, Integrationsphase und Assoziationsphase.

Im folgendem werde ich die Inhalte aus dem Artikel zusammenfassen. Wenn Sie den ausführlichen Beitrag lesen möchten, klicken Sie hier:

PT Magazin – Jede Entwicklungsphase braucht ihre eigene digitale Strategie

 

Pionierphase

In der Pionierphase wird das Unternehmen gegründet. Es muss flexibel auf den Markt und die Kunden reagieren. Meistens läuft die Steuerung des Unternehmens über den Gründer. Die Zusammenarbeit erfolgt auf Zuruf. In der Pionierphase macht es wenig Sinn über starre Strukturen nachzudenken. Agile Teams und ticketbasierte Systeme können einem Unternehmen in den Anfängen den notwendigen Rahmen geben.

 

Differenzierungsphase

Wenn das Unternehmen wächst ist eine Organisation auf Zuruf nicht mehr effektiv. Es müssen Strukturen geschaffen, Prozesse definiert und Spezialwissen intensiviert werden. Der Anspruch an den Arbeitsablauf wird professioneller. Standards sollen die Effektivität erhöhen. Die Differenzierungsphase braucht Systeme, die die Prozesse und Aufgabenerfüllung unterstützen. Doch je detaillierter die Prozesse beschrieben und umgesetzt werden um so stärker differenzieren sich die Bereiche. Die Folge ist, dass sich die Zusammenarbeit erschwert.

 

Integrationsphase

Es wichtig, dass man von der Differenzierungsphase rechtzeitig in die Integrationsphase switcht. Sonst könnte es zu einer Über-Strukturierung kommen. In der Integrationsphase steht die enge Zusammenarbeit der Bereiche im Fokus. Die Kundenzentrierung im Sinne des internen Kunden und die Zusammenarbeit in agilen Teams sind nun Teil der Diskussion. Entsprechend ändern sich die technischen Ansprüche an den Arbeitsplatz, da sich nicht nur die Zusammenarbeit ändert sondern auch neue Anforderungen an das Arbeitsergebnis entstehen.

 

Assoziationsphase

Je stärker die Kundenorientierung gelebt und verwirklicht wird um so mehr entsteht das Bestreben auch das Umfeld in die eigenen Prozesse zu integrieren. Die digitale Strategie sieht nun technische Lösungen vor, die über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus gehen.

 

Fazit für die Digitalisierung aus der Organisationsentwicklung

Organisationsentwicklung Entwicklungsphasen

Die Entwicklungsphasen aus der Organisationsentwicklung

Die Phasen sind keine aufeinander folgende Phasen, sondern werden in einem Unternehmen in unterschiedlichen Wellen durchlaufen. Auch ein Groß-Konzern kann eine Pionierphase neu erleben, wenn neue Produkte Neugründungen hervorrufen. Die hieraus gewonnen Erkenntnisse können auch im Konzern zu Veränderungen führen. Am Ende muss ein Unternehmen eine Balance zwischen allen vier Phasen und dem digitalen Unterbau finden.

 

 

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Praxis Digitalisierung: Wenn ein Unternehmen digitalisieren möchte, so sollte es beginnen?

Digitalisierung in der Praxis fängt da an, wo die Schmerzpunkte im Unternehmen am größten sind

AGITANO, eine Online-Plattform für den Mittelstand, hat mein Interview zum Thema Digitalisieurng in der Praxis aus dem Buch Digital Insights veröffentlicht. In dem Interview geht es darum wie Digitalisierung zu verstehen ist und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Erfahren Sie auch, welche Auswirkung die Digitalisierung auf Mitarbeiter hat und warum es wichtig ist, das nicht zu ignorieren.

Mein Standpunkt ist nicht die Digitalisierung “auf Teufel komm raus”. Digitale Transformation muss mit Verstand und strategisch angegangen werden. Digitale Grundlagen sind so zu planen und umzusetzen, dass gleich mehrere Bereiche davon profitieren. Nur so steigt die Rentabilität von Investitionen.

 

Ein Auszug des Interviews zur Digitalisierung in der Praxis

Wenn ein Unternehmen digitalisieren möchte, wo sollte es anfangen?

Digitalisierung fängt da an, wo die Schmerzpunkte im Unternehmen am größten sind. Sind diese bekannt, sollte eine Digitalstrategie erstellt werden, die Zielsetzung und Vorgehen beschreibt, denn nicht immer lassen sich Probleme sofort da beheben, wo sie spürbar sind. Meistens müssen die Prozesse davor verändert beziehungsweise eine technische Basis gelegt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Mitarbeiter: Haben sie das Wissen, die vorhandenen Systeme optimal für ihre Arbeit zu nutzen, und sind sie in der Lage, sich neues Wissen selbst anzueignen? Lernen die Mitarbeiter, die Möglichkeiten der vorhandenen Technik voll auszuschöpfen, werden sie auch neue Ideen für digitale Lösungen entwickeln. Und sie werden die Angst vor Veränderungen verlieren.

Wie sollten Unternehmen ihre Verantwortung definieren, wenn Maschinen und Menschen in ihren Arbeitsprozessen immer mehr verschmelzen?

Bei digitalen Prozessen besteht die Gefahr, dass Mitarbeiter immer stärker nach dem Takt der Systeme arbeiten müssen oder sich durch die Technologie überfordert fühlen. Das kann zu Unzufriedenheit und Erkrankungen führen.

Arbeitgeber müssen ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem die Mitarbeiter sich weiterhin selbst organisieren und Fähigkeiten entwickeln können, um sich gegebenenfalls neues Anwendungswissen anzueignen – zum Beispiel über Intranets mit Wissensdatenbanken und die Möglichkeit, das Internet als Informationsquelle zu nutzen. Aber auch der Austausch mit anderen Kollegen muss gefördert werden. Das bringt neue Sichtweisen und unterstützt die Lösungsfindung.

AGITANO: Digitalisierung fängt da an, wo die Schmerzpunkte im Unternehmen am größten sind – Interview mit Bettina Vier

 

Im Interview mit BestPractice Verlag: Wenn ein Unternehmen digitalisieren möchte, wo sollte es beginnen?

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Podcast: Online Business aufbauen – das müssen Unternehmer beachten

Podcast von Bettina Vier - Online Business aufbauen

Podcast “Online Business aufbauen”

In meinem Podcast “Online Business aufbauen” erkläre ich im Gespräch mit BestPractice-Verlag, warum der Online-Shop als technische Plattform nicht ausreicht, um im E-Commerce erfolgreich zu sein. Das Online Business benötigt die gesamte Wertschöpfungskette im Unternehmen: Von der Strukturierung und Darstellung der Produkte im Web über ergänzende Services im Vertrieb und flankierende Marketingaktivitäten bis hin zu professionellen Kundenservice (Hotline und First-Level-Support) und optimierte Logistik. Am Ende steht die Kundenzentrierung im Mittelpunkt und diese kann nur mit den angrenzenden Bereichen zusammen erreicht werden.

In dem 30 minütigen Podcast werden verschiedene Aspekte angesprochen. Und doch sind es nur Ausschnitte des Themas “Online Business aufbauen”. Gerne stehe ich für ein individuelles Gespräch zur Verfügung. Meine Erfahrung und mein Wissen gehen weit über den Aufbau einer Shop-Plattform hinaus. Daher kann ich Sie auch darin unterstützen festzustellen, wie eine Digitalstrategie unter dem Aspekt der Kundenorientierung aussehen könnte. Und bei Bedarf kann ich Kollegen aus meinem DDIM-Netzwerk dazuholen (DDIM = Dachgesellschaft Deutsches Interim Management).

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Falls der Podcast nicht gestartet werden kann, können Sie ihn direkt auf Soundcloud aufrufen.

 

Fazit aus dem Podcast „Online Business aufbauen“: Der Online-Shop ist nur die Spitze des Eisbergs

Beim Aufbau des Online Business müssen Sie als Unternehmer beachten, dass die Shop-Plattform nur die Spitze des Eisbergs ist. Wenn Sie jetzt angesichts der aktuellen Corona-Krise darüber nachdenken Ihre Ware online anzubieten oder einen existierenden Online-Shop zu verbessern, empfehle ich Ihnen, die notwendigen Schritte bereits im Vorfeld zu definieren. Achten Sie dabei darauf, dass jeder Schritt einen Nutzen stiftet. Nicht nur mit Hinblick auf einen Shop in naher Zukunft, sondern auch für benachbarte Bereiche wie Marketing, Vertrieb und Kundenservice. Das ist aus verschiedenen Gründen wichtig:

  • Je mehr Bereiche digital sind, um so einfacher wird der E-Commerce
  • Je mehr Bereiche sich an den Investitionen der Digitalisierung beteiligen und wirtschaftlichen Nutzen haben, um so günstiger wird der E-Commerce.
  • Bereiche wie E-Commerce, Vertrieb, Marketing, Kundendienst stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Sie müssen sich perfekt ergänzen und Synergien schaffen.
  • Der E-Commerce hat die Kundenzentierung im Fokus und muss darin unterstützt werden

Wer sich für den “Aufbau Online-Shop” entscheidet, entscheidet sich letztendlich für einen langen Prozess der digitalen Transformation im Unternehmen.

 

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Fachbeitrag E Commerce Shop: Onliner und Offliner in der Corona-Krise

Interim Manager für E Commerce Shop

Szenarien in der Corona-Krise

In meinem Fachbeitrag für den Provider “Interim Profis” beschreibe ich die Szenarien, die sich jetzt in Unternehmen mit und ohne E Commerce Shop abspielen. Während die Onliner nun auf ihre Vorarbeiten aufbauen können, müssen die Offliner ihre ersten Schritte unternehmen.

Der hohe Druck, jetzt digital präsent zu sein, zwingt Unternehmen in neue Vertriebswege, wie z.B. den E Commerce Shop, und technische Prozesse. Themen, die Anfang des Jahres noch nicht im Fokus standen. Diese Veränderungen lösen zwangsläufig weitere Anpassungsbedarfe aus. Wie ein Schneeballeffekt wird sich die Digitalisierung im Unternehmen ausbreiten. Einiges kann pragmatisch und kurzfristig umgesetzt werden. Anderes bedarf höhere Investitionen, Zeit und Wissen.

In der aktuellen Krise gilt es, die Betriebsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Da sind Pragmatismus und schnelle Umsetzung lebenswichtig. Aber gehen Sie davon aus, dass diese Lösungen nicht in allen Fällen nachhaltig sind und planen Sie jetzt schon die Professionalisierung ein. Dazu gehört auch, sich einen Überblick über den Veränderungsbedarf zu verschaffen: Was bringt wirtschafltiche Vorteile? Wie hängen die technischen Lösungen auch technisch zusammen? Handeln ohne Hektik und mit Konzentration auf das Notwendige ist jetzt die beste Überlebensstrategie.

Um einen Online-Shop aufzubauen benötigen sie digitale Produktdaten und Kundenwissen, sowie Fachwissen in der Darstellung der Produkte online, Suchmaschinenoptimierung sowie eine funktionierende Logistik. Gerade wenn Sie vom B2B- zum B2C-Geschäft wechseln müssen alle Prozesse hinterfragt weden.

Lesen Sie hier den Fachbeitrag auf der Seite der “Interim Profis”:

Online-Prozesse wie der E-Commerce profitieren von der Corona-Krise

 

Wer ist “Interim Profis”?

“Interim Profis” ist ein Provider bzw. eine Personalgentur die Interim Manager und Unternehmen zusammenbringen. Interim Manager sind freiberufliche Führungskräfte, die Vakanzen interimistisch ausfüllen oder Projekte zur Veränderung (Change, Organisationsentwicklung etc.), für die digitale Transformation oder zur Umsetzung bereichsspezifischer Themen temporär zur Verfügung stehen. Der Provider verfügt über ein weitläufiges Netzwerk an Interim Provider und ist in der Lage für Ihr Unternehmen die passenden Partner zu finden.

Zur Website von Interim Profis

 

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Als Interim Manager stehe ich Ihnen gerne als Sparring-Partner für das weitere Vorgehen zur Verfügung. Das erste Gespräch ist auf jeden Fall kostenlos.

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Tel. Mobile: 0049 152 3397 4054

Digitalisierungsberatung rund um E-Commerce, Marketing, Vertrieb und Change auch per Video

Digitalisierungsberatung rund um E-Commerce, Marketing, Vertrieb und Change auch per Video

Digitalisierungsberatung per Video

Durch Corona haben wir massive Einschränkungen erlebt, und wahrscheinlich werden wir noch eine Weile damit leben müssen. Neben den finanziellen Herausforderungen haben Sie wahrscheinlich im Umfeld Ihrer Digitalisierung weitere Punkte entdeckt, die angegangen werden müssen. Gerne biete ich Ihnen hierzu meine Digitalisierungsberatung auch per Video an.

Mit mir als Sparring-Partnerin und Digitalisierungsberaterin für E-Commerce, Marketing und Vertrieb können Sie offen und vertraulich Ideen und Vorgehensweisen diskutieren.

Der Vorteil der Online-Beratung besteht darin, dass Entfernungen keinen Rolle spielen und ein Termin auch vor oder nach der Kernarbeitszeit angesetzt werden kann. Darüber hinaus fallen keine Reisekosten an.

Diese Themen eignen sich für eine Digitalisierungsberatung per Video:

  • Wie werden Digitalisierungsprojekte angegangen? Vielleicht haben Sie auch schon eine konkrete Idee, dann können wir auch das Vorgehen hierzu diskutieren.
  • Was ist zu tun, um in das E-Commerce-Geschäft einzusteigen?
  • Potenziale digitaler Kundendaten (Vertrieb, Marketing, Kundenservice, E-Commerce etc.)
  • Potenziale digitaler Produktdaten (Produktentwicklung, Online- und Offline-Vertrieb, Kundenservice, Marketing etc.)
  • Potenziale der Automatisierung von Prozessen
  • Welche Bedeutung hat der Kulturwandel im Rahmen der Digitalisierung?
  • Welche Auswirkung haben Digitalisierungsprojekte auf die Organisation der Unternehmen?

Sie haben andere Themen, die sie diskutieren möchten? Dann sprechen Sie mich an. Gemeinsam prüfen wir dann, ob sich das Thema für eine Beratung per Video eignet.

So funktioniert die Beratung per Video:

  • Bei Interesse schicken Sie mir einfach eine E-Mail oder rufen Sie mich an.
  • Wir führen ein 30-minütiges Gespräch, in dem wir das Ziel der Beratung und das Vorgehen abstimmen. Dieses Einführungsgespräch ist für Sie kostenlos.
  • Bei Interesse vereinbaren wir den/die Termine für die Beratung.
  • Testdurchlauf: Sie laden mich über Ihre Video-Software zu einen Testtermin ein, damit wir prüfen können ob die Verbindung zustande kommt Dieser Testtermin ist für Sie kostenlos.

Meine Leistung als Interim Managerin steht weiter zur Verfügung

Natürlich übernehme ich auch weiterhin Projekte und Interim-Mandate. Hierfür stimmen wir gemeinsam ab, wie eine Anwesenheit vor Ort zu gestalten ist. Im weiteren steht meinerseits ein voll ausgstattetes Homeoffice zur Verfügung.

 

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Sie möchten mehr über meine Leistungen erfahren? Dann steigen Sie am besten über die Homepage auf meine Website ein: Zur Homepage

Oder besuchen Sie mein XING-Profil.

Digitalisierung? Dann starten Sie bitte nicht mit Online Handel.

Online-Handel braucht Digitalisierung, Digitalisierung braucht keinen Onnline-Handel. In der falschen Reihenfolge lassen die Erfolge auf sich warten.

Online-Handel braucht Digitalisierung, Digitalisierung braucht keinen Online-Handel. In der falschen Reihenfolge lassen die Erfolge auf sich warten.

Oder: Warum muss man für ein “bisschen” E-Commerce gleich das ganze Unternehmen digitalisieren?

Noch immer überwiegt die Meinung, dass für die Digitalisierung des Handels ein Shopsystem ausreicht. Doch das ist Vergangenheit.

Der moderne und erfolgreiche Online-Shop braucht Digitalisierung.

Personalisierte Webseiten und für Kunden optimierte digitale Produktdaten, detaillierte Website-Analysen sowie professionelles Suchmaschinenmarketing sind nur wenige Beispiele, wie Online-Shops heute funktionieren.

Hierfür benötigen Sie im Unternehmen digitale Grundlagen wie Produktinformationssysteme (PIM), CRM-Kundendatenbanken und technische Power, um die Daten zu kombinieren und zu analysieren. Das sind Grundlagen, die nicht nur dem E-Commerce zu Gute kommen. Sie sind auch die Ausgangslage für digitales Marketing und digitalen Vertrieb mit dem Ziel, den Kunden zu begeistern.  Eine richtig angesetzte Digitalisierung des Handels integriert zudem Einkauf, Produktion, Kundenservice und Produktmanagement in die digitalen Prozesse zum Kunden. Und damit sind wir auch schon bei der Beziehung zum Kunden:

Der Online-Handel muss sich zu 100 % am Kunden ausrichten.

Über den Online-Shop haben Sie unterschiedliche Contact-Points zum Kunden: Das Shop-Frontend (also der optisch sichtbare Teil des Shops), die Leistung der Suchmaschine im Shop, die Abwicklung im Check-out inklusive die Kaufbestätigung und Rechnung per E-Mail. Außerdem sucht der Kunde ggf. Kontakt zum Unternehmen, um Fragen zu klären. Immer beliebter werden hier neben dem Telefon auch soziale Netze wie Facebook oder What’s App.

Dadurch sind gleich mehrere Unternehmensbereiche involviert: Die Rechnung muss für den Kunden verständlich sein und, insbesondere im B2B, Einkäufern zugeordnet werden können. Der Kundenservice muss die Funktionen und Produkte im Store kennen, um den Kunden kompetente Hilfen geben zu können. Zudem sollte eine auf soziale Medien geschulte Mitarbeiterin die Anfragen und Kommentare in den sozialen Medien bedienen und öffentliche Eskalationen vermeiden.

Auch im Marketing steht der Kunde im Mittelpunkt. Welche Informationen interessieren ihn ? Wann ist der richtige Zeitpunkt dem Interessenten die Information zuzustellen? Welche Kanäle benutzt der Kunde bevorzugt für Informationen und Kauf? Wer sich schon einmal, damit befasst hat wie aufwendig allein die Umsetzung von SEO und personalisierten Newslettern ist, versteht was gemeint ist. In vielen Unternehmen werden hierfür fünfköpfige Teams zzgl. Agenturen beschäftigt.

Im B2B ist noch ein Faktor wichtig: Da hier der Vertrieb weiterhin ein wichtiger Kontakt für die Kunden ist, müssen die Mitarbeiter wissen, welche Services der Kunde bereits online in Anspruch nimmt. Umgekehrt sollte überlegt werden, welche Online-Services dem Vertrieb in der Arbeit unterstützen.

Die Liste an Beispielen, wie stark der E-Commerce im Unternehmen vernetzt ist könnte noch beliebig mit Produktmanagement, Einkauf, Logistik und anderen Bereichen fortgesetzt werden.

Der Erfolg des E-Commerce ist ein Spiegel der Leistungsstärke eines Unternehmens.

Die obigen Beispiele zeigen wie stark der Erfolg des E-Commerce mit den bereits im Unternehmen vorhandenen digitalen, organisatorischen und strukturierten Leistungen zusammenhängt. Sie zeigen auch die Vielfalt der technischen Grundlagen, die für den Absatz von Produkten erforderlich sind.

Zudem wird transparent wie stark E-Commerce verschiedene Bereiche und Prozesse bis in die Struktur des Kunden hinein miteinander verbindet. Silodenken ist hier nicht angebracht. Integration der Bereiche in gemeinsame Prozesse ist notwendig. Und damit gilt:

Digitalisierung fördert die Leistungsstärke eines Unternehmens.

Hierfür braucht ein Unternehmen einen gut überlegten und planbaren Ansatz zur Digitalisierung. Welche Daten werden wo und wann benötigt? Wer liefert Daten und wie werden sie miteinander verknüpft? Welche Prozesse sollen optimiert werden und wie kann Künstliche Intelligenz (KI) Entscheidungen vorbereiten? Hier werden die Unternehmen gewinnen, die nicht nur das vorhandene Systempotenzial ausreizen, sondern auch moderne Technologien wie KI und Augmented Reality einsetzen, um z.B. Produkt- und Kundeninformationen anzureichern und zu kombinieren. So lassen sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette wichtige Potenziale zur Digitalisierung aufdecken, die nicht nur für den Online-Handel relevant sind.

Fazit und Handlungsempfehlungen

Um effektiv den nie endenden Prozess der digitalen Transformation einschlagen zu können sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  1. Wie effektiv werden die bereits vorhandenen Systeme eingesetzt? Wurden die Potenziale der Digitalisierung durch die Systeme auf den Arbeitsplätzen voll ausgeschöpft?
  2. Sind die technischen Lösungen in die Arbeitsabläufe integriert?
  3. Welche technischen Grundlagen können gleich in mehreren Bereichen wichtigen Nutzen bringen und fördern die Integration?
  4. Wie technisch affin sind Ihre Mitarbeiter? Vermeiden Sie Veränderungen oder gehen sie sie aktiv an?
  5. Gibt es in Ihrem Unternehmen jemanden, der die Digitalisierung steuert? Wenn nicht, besteht die Gefahr, dass technisch affine Mitarbeiter in Techniken investieren, die für das Gesamtunternehmen wenig Nutzen bringen.

Sie benötigen hierfür Unterstützung? Als freiberufliche Managerin für Digitalisierung und E-Commerce ist genau das mein Thema.

 

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