Fragen & Antworten
Haben Sie Fragen zu meinen Dienstleistungen? Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Sollte Ihr Anliegen nicht dabei sein, können Sie mich jederzeit über das Kontaktformular erreichen.
Erfahrung, Kompetenz + Methoden
Welche Branchenerfahrungen haben Sie?
Ich habe bereits in sehr unterschiedlichen Branchen gearbeitet. Meine Themenschwerpunkte kann ich sehr gut auf verschiedene Branchen adaptieren. Das notwendige Branchenwissen erlerne ich in der Regel binnen weniger Tage durch den inhaltlichen Austausch mit den Mitarbeitern. Die folgenden Branchen durfte ich durch meine Projektarbeit bereits kennenlernen:
- Einzelhandel (Mode & Textilien, Möbel & Wohnaccessoires, Baumärkte)
- Logistikprodukte (Hersteller)
- Buchhandel/Verlage (eBooks)
- Konsumgüterhersteller (Haarpflege)
- Lebensmittelbranche / Discounter
- Automobilzulieferer (Reifengroßhandel)
- Chemie / Life Science / Klebstoffspezialist
- Finanzdienstleistungen (Banken, Versicherungen, Baufinanzierung, Fonds)
- Handwerk
Wie gehen Sie mit Widerständen im Team oder in der Führungsebene um?
Als Interim Managerin komme ich regelmäßig in Projekte, in denen ich mit Widerständen zu rechnen habe. Widerstände sind nach meiner Erfahrung häufig Signale für Verunsicherungen. Daher gehe ich in vier Schritten vor:
- Ursache der Widerstände verstehen (zuhören, das Gespräch suchen, diagnostizieren)
- Transparenz und Kontext herstellen (Situation erklären, Nutzen darstellen, die Rolle des Betroffenen klären)
- Kritiker aktiv einbinden (Argumentation verstehen, in die Lösungsfindung einbinden)
- Entscheidungen treffen (Diskussionen nicht endlos hinnehmen, Verantwortung übernehmen)
Ein wichtige Grundlage meines Erfolges bilden meine Ausbildung als Change-Managerin und die Umsetzung des Stakeholder-Managements.
Wie lange brauchen Sie für die Einarbeitung?
Ich werde in der Regel vom ersten Tag an produktiv: Über ein vorab vereinbartes Einarbeitungsprogramm sowie zusätzlichen Gesprächen mit relevanten Ansprechpartnern habe ich in der Regel in der ersten bis zweiten Woche einen Überblick über die aktuelle Situation. Diese wird von mir strukturiert dargestellt und in der folgenden Woche die erforderlichen Maßnahmen abzuleiten und abzustimmen. Hieraus resultiert in der Regel eine Roadmab, die mit allen Beteiligten abgestimmt wird.
Schon während dem Prozess empfinden die Kollegen die Gespräche als hilfreich, weil sie Strukturen vermitteln und alle auf das gleiche Verständnisniveau bringen.
Was ist Ihr Ansatz, um schnelle Ergebnisse (Quick Wins) zu erzielen?
Vom ersten Tag an unterscheide ich zwischen
- einfachen und komplexen Themen.
- zwischen schnell zu entscheidende Fragen und Fragen, für tieferes Verständnis notwendig sind.
- Themen/Projekte die schnelle ohne großen Aufwand Wirkung erzielen können und solchen, die mehr Vorbereitungszeit benötigen.
Hieraus ergibt sich eine Matrix mit Themen, die ich kurzfristig, mittelfristig und langfristig gelöst bekomme. Die kurzfristigen Themen sind die Quick-Wins. Nicht nur ihr Erfolg ist wichtig, sondern auch die Tatsache, dass dadurch aktiv die Liste kleiner wird. Das nimmt Druck aus den Teams.
Wie stellen Sie die Kontinuität nach dem Ende Ihres Einsatzes sicher?
Mir ist es wichtig, dass nach meinem Weggang kein Loch entsteht und die Ergebnisse nachhaltig im Unternehmen genutzt werden. Daher habe ich ein 3-Ebenen-System entwickelt:
- Jedes Thema wird auch von einem internen Mitarbeiter begleitet. Auf diese Weise bleibt das Wissen über Entscheidungen und Ableitungen von Lösungen erhalten.
- Wichtige Themen weden von mir dokumentiert, damit nach meinem Weggang ein Naschlagewerk zur Verfügung steht.
- Mein Einsatz endet nicht abrupt, sondern mit dem Auftraggeber wird eine Übergangsfrist vereinbart, in der mindestens ein Mitarbeiter in die von mir betreuten Themen eingearbeitet wird. Dabei unterstütze ich die Mitarbeiterin darin, die weiterführende Strategie zu entwickeln und entsprechende nächste Schritte abzuleiten.
Passung + Führung
Wie würden Sie Ihren Führungsstil in wenigen Worten beschreiben?
Mein Führungsstil verbindet Klarheit, Beteiligung und Ergebnisorientierung.
Zu Beginn eines Mandats schaffe ich zunächst Transparenz über Ziele, Rollen und Verantwortlichkeiten. Jeder im Team soll wissen, wofür er verantwortlich ist und welchen Beitrag er zum Gesamtziel leistet.
Mir ist wichtig, Mitarbeiter einzubinden und ihre Expertise zu nutzen. Viele Entscheidungen bereite ich daher gemeinsam mit dem Team vor. Gleichzeitig übernehme ich Verantwortung, klare Entscheidungen zu treffen, wenn es für Fortschritt und Umsetzung notwendig ist.
Über eine transparente Roadmap und regelmäßige Abstimmungen sorge ich dafür, dass alle wissen, wo wir stehen, was als Nächstes kommt und welche Prioritäten gelten.
Mein Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem Mitarbeiter eigenverantwortlich arbeiten können, während wir gemeinsam die vereinbarten Ergebnisse erreichen.
Wie gehen Sie mit leistungsschwachen Mitarbeitern um?
Wenn ein Mitarbeiter hinter den Erwartungen zurückbleibt, ist für mich der erste Schritt, die Ursachen zu verstehen. Leistungsschwäche kann unterschiedliche Gründe haben – fehlendes Know-how, unklare Erwartungen, eine unpassende Aufgabenverteilung oder auch persönliche Faktoren.
In einem offenen Gespräch kläre ich zunächst, wie der Mitarbeiter selbst die Situation sieht und gleiche das mit meinen Erwartungen ab. Gemeinsam definieren wir dann konkrete Maßnahmen, zum Beispiel Unterstützung, Qualifizierung oder eine Anpassung der Aufgaben.
Wichtig ist mir dabei, klare Ziele und einen realistischen Zeitraum für eine Verbesserung festzulegen.
Wenn sich trotz Unterstützung keine nachhaltige Verbesserung zeigt, spreche ich das offen an und bespreche mit dem Mitarbeiter und gegebenenfalls HR die nächsten Schritte. Mein Ziel ist immer, eine Lösung zu finden, die sowohl für den Mitarbeiter als auch für das Unternehmen funktioniert.
Wie vermitteln Sie Zuversicht und Energie in einer Krisensituation?
In Krisensituationen ist für mich entscheidend, Orientierung, Transparenz und Handlungsmöglichkeiten zu schaffen.
Ich kommuniziere offen, wo wir stehen, welche Herausforderungen es gibt und worauf wir uns jetzt konzentrieren müssen. Menschen gewinnen Zuversicht, wenn sie verstehen, was passiert und welchen Beitrag sie leisten können.
Gleichzeitig binde ich das Team aktiv in die Lösung ein. Wenn Mitarbeiter Verantwortung übernehmen und sehen, dass ihre Arbeit Fortschritt bringt, entsteht Motivation (Energie).
Wichtig sind dabei schnelle, sichtbare Fortschritte. Kleine Erfolge zeigen dem Team, dass wir die Situation aktiv gestalten können.
Wenn ich merke, dass Unsicherheit oder Frustration tiefer sitzt, arbeite ich zusätzlich mit dem Team an einer klaren Zukunftsperspektive – sowohl für das Unternehmen als auch für die Rolle jedes Einzelnen.
Wie gehen Sie mit Situationen um, in denen Sie nicht sofort eine Lösung haben?
Wenn eine Lösung nicht sofort ersichtlich ist, nutze ich mein Netzwerk innerhalb und außerhalb des Unternehmens, um neue Perspektiven und Impulse einzuholen. Bei besonders komplexen Entscheidungen setze ich auf einen interdisziplinären Think Tank: Kollegen aus verschiedenen Bereichen und Hierarchien analysieren gemeinsam die Situation. So werden Risiken, Chancen und strategische Implikationen transparent, was eine fundierte und tragfähige Entscheidung ermöglicht.
Was motiviert Sie in der Aufgabe als Interim Managerin?
Mich motivieren Situationen, in denen ich meine Fähigkeiten einbringen und in komplexen, undurchsichtigen Situationen Klarheit schaffen kann. Besonders antreibend ist es, wenn Kollegen neue Perspektiven gewinnen, Fortschritte spüren und aktiv an Lösungen mitarbeiten – das steigert nicht nur die Teamleistung, sondern treibt mich an, meine eigene Wirkung und die des Teams weiter zu maximieren.
Was wird im kostenlosen Erstgespräch besprochen?
Wie Sie möchte auch ich das potentielle Projekt erfolgreich umsetzen. Daher dient das kostenlosen Erstgespräch dazu, Ihren Bedarf mit meinen Fähigkeiten und Kenntnissen abzuklären und erste mögliche Lösungsansätze zu finden.
Ihr Vorteil:
Sie bekommen einen ersten Eindruck meiner Person und können so feststellen, ob ich zu Ihrem Unternehmen passe.
Sie bekommen eine Reflektion zu Ihrer Situation und damit ggf. neue Impulse, wie die Situation zu bewerten ist.
Selbst wenn ich als Interim Managerin nicht zum Mandat passe, können Sie mit neuen Erkenntnissen passendere Kandidaten suchen. Nur wenn Sie es wünschen, kann ich Ihnen auch Empfehlungen aus meinem Netzwerk geben.
Wichtig:
Das Gespräch findet vertraulich statt. Sowohl das Gespräch als auch die mir zur Verfügung gestellten Informationen gebe ich nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weiter. Wie wir weiter in Kontakt bleiben, wird im Rahmen des Gesprächs vereinbart.
Rahmenbedingungen + Vertrag
Ab wann sind Sie einsatzbereit?
Meine Einsatzbereitschaft richtet sich nach meiner Verfügbarkeit. Offene Kommunikation darüber, wie lange ich ggf. noch einem laufenden Mandat gebunden bin und welche Kapazitäten realistisch zur Verfügung gestellt werden können, gehört für mich zum professionellen Umgang mit Kunden dazu.
Wie flexibel sind Sie hinsichtlich des Einsatzortes und der Reisezeit?
Ich bin bereit Deutschland weit für Kunden tätig zu werden. Je nach Projekt und Wunsch des Kunden arbeite ich vor Ort im Unternehmen und/oder remote von zu Hause aus.
Was benötigen Sie von uns, um am ersten Tag erfolgreich starten zu können?
Um erfolgreich den ersten Tag starten zu können benötige ich neben einer funktionierenden Technik eine kurze Einarbeitung in die Kultur des Unternehmens und eien Einweisung darin, wer in welchen Themen für mich als Ansprechpartner relevant ist.
Gerne können Sie auch meine Vorlage verwenden, in der ich wichtige Punkte in einer Tabelle aufgeführt habe: Zum Blogbeitrag mit Vorlage zum Herunterladen
Wie lösen Sie das Mandat auf, wenn ein Nachfolger gefunden ist?
Wie im Vertrag vereinbart, können Sie die Zusammenarbeit entsprechend der Kündigungsfrist kündigen. Ich empfehle jedoch je nach Themenumfang eine 2-3 wöchige Übergabezeit zu vereinbaren. Ziel der Übergabezeit ist es, den / die Nachfolger:in nicht nur in die Themen einzuarbeiten, sondern auch die nächsten Schritte zu besprechen, damit laufende Themen und Projekte nahtlos weiterlaufen können.
Wie lange ist die Kündigungsfrist?
Die Kündigungsfrist wird gemeinsam im Vertrag vereinbart und kann je nach Mandatsumfang variieren. Im Schnitt beträgt sie 14 Tage.
Wie gehen Sie mit Scheinselbständigkeit um?
Mir ist es wichtig, Scheinselbständigkeit zu vermeiden. Daher habe ich die von Juristen empfohlenen Maßnahmen zusammengetragen und achte darauf, dass diese sowohl vom Auftraggeber als auch von mir selbst eingehalten werden. Diese Punkte können Sie in meinem Blog nachlesen: Scheinselbständigkeit kann vermieden werden
Haben Sie eine Berufshaftpflichtversicherung?
Ja, ich habe eine Berufshaftpflicht.
Mehrwert + Vertrauen
Was ist der Unterschied zwischen einer Interim Managerin und einer Beraterin?
Der größte Unterschied zwischen Beraterin und Interim Managerin besteht in der Beteiligung an der Umsetzung:
- Eine Beraterin unterstütz Führungskräfte dabei für eine Situation eine Lösung zu finden und das Vorgehen abzuleiten.
- Eine Interim Managerin übernimmt zusätzlich eine aktive Rolle in der Umsetzung und arbeitet dabei z.B. als externe Projektmanagerin oder interimistische Führungskraft eng mit der Organisation und den Mitarbeitern zusammen.
Der Vorteil eienr Interim Managerin besteht darin, dass sie selbst die Veränderungen herbeiführt und für eine nachhaltige Implementierung sorgt. Berater erarbeiten das Wie, die Umsetzung erfolgt aber über andere Personen. Dabei können unterschiedliche Auffassungen sowie die Akzeptanz der Veränderungen Gründe dafür sein, dass Veränderungen nicht vorankommen.
Welchen konkreten Mehrwert (Return on Investment) bieten Sie?
Mein Mehrwert liegt darin, Projekte schnell wieder in Fahrt zu bringen, Krisensituationen effizient zu lösen und den Unternehmensbetrieb zu stabilisieren. Durch die Schaffung klarer Strukturen steigere ich die Produktivität der Teams, erhöhe die Leistungsfähigkeit des Unternehmens und ermögliche Kosteneinsparungen, etwa durch optimierte Prozesse, bessere Ressourcennutzung oder effizientere Zulieferung.
Wie stellen sie Vertrauen sicher?
Neben der schriftlichen Vereinbarung einer NDA oder Verschwiegenheitserklärung ist es für mich selbstverständlich mein Wissen über das Unternehmen nicht nach außen zu tragen. Meine Integrität ist Teil meiner Professionalität, was bedeutet, dass Informationen den Konferenzraum nicht verlassen, sofern dies nicht für das Mandat notwendig ist.
Aus technischer Sicht ist es i.d.R. am besten, wenn das beauftragende Unternehmen mir einen eigenen Laptop für die Dauer des Mandats zur Verfügung stellt. So kann sichergestellt werden, dass die Installationen der jeweiligen IT-Governance entspricht. Das ist insbesondere dann relevant, wenn meine Arbeit die Nutzung sensibler Systeme erfordert und Schnittstellen entsprechende Verschlüsselungen benötigen.
Sie haben weitere Fragen? Dann schreiben Sie mir.



