Videos wecken die Lust am Betrachten

… aber nur bei richtiger Einbindung kann dies den Verkauf fördern

Die Videoproduktion für Webseiten ist voll im Gange. Spätestens seit Youtube wurden die bewegten Bilder auch für die eigene Homepage entdeckt. Und das hat seine Gründe: Videos ziehen den User magisch an. Warum ist das so?

  • Bewegte Bilder ermöglichen das heimliche und genaue Betrachten.
  • Durch die Kombination mit Musik und Dramaturgie vermitteln Video stärkere Emotionen als Bilder.
  • Videos anzuschauen ist weniger anstrengend als Texte zu lesen.
  • Vor allem komplexe Zusammenhänge lassen sich in der Kombination von Ton und Bild “anschaulich” darstellen.

Damit Videos jedoch beim Kunden ankommen, müssen sie wirkungsvoll produziert und in Szene gesetzt werden. Diese Punkte sollten auf jeden Fall berücksichtigt werden:

  • Zielsetzung des Videos
  • Videos müssen überzeugen
  • Checkliste für den Video-Dreh
  • Videos prominent platzieren
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Kommentare in Xing


Welche Zielsetzung verfolgen Sie mit dem Video?

Je nachdem welches Ziel mit dem Video erreicht werden soll, hat das Video unterschiedliche Inhalte: Möchte man die Conversion Rate verbessern, wird man ein Produktvideo wählen, das ergänzend zur Textbeschreibung zum Beispiel die Handhabung des Produkts darstellt. Ist das Ziel Kunden an die Plattform zu binden, dann kann dies mit Videos gelingen, die die Neuerungen eines Produktes zeigen oder Hintergrundinformationen liefern, wie zum Beispiel Informationen zum Anbau von Bio-Gemüse.

Videos müssen überzeugen

Die Praxis hat gezeigt, dass hoch professionelle Clips weniger erfolgreich sind als semiprofessionell produzierte Videos. Der Grund liegt ganz nahe: Hoch professionelle Videos wirken unnatürlich und daher weniger glaubhaft. Folglich kann ein Händler, der selbst vor die Kamera tritt besser punkten als ein Schauspieler, vorausgesetzt er strahlt Kompetenz und eigene Begeisterung aus.

Vorsicht Gradwanderung: Ein peinlicher Auftritt erzeugt unter Umständen viele Klicks, aber fördert nicht die Verkaufszahlen!

Checkliste für Ihren Video-Dreh

    Attraktives Standbild (Thumbnail): Wählen Sie ein Standbild, das dem User sofort zeigt um was es geht. Hier zählt der erste Eindruck. Testen Sie selbst welche Videos sie auf Youtube bevorzugen, wenn die Überschriften nahezu das gleiche versprechen.
    Schnell auf den Punkt kommen: 10% der User brechen nach 10 Sekunden Spieldauer ab. Ein 5minütiges Video schauen sich nur 10% der User bis zum Ende an.
    Professionelles Intro: Das Intro ist vergleichbar mit der Ankündigung eines Bühnenauftritts. Nur wenn hier Spannung aufgebaut wird, wird der User dran bleiben.
    Professionelle Tonspur: Eine schlechte Tonqualität nimmt den Spaß am Zuhören. Sie muss daher dem gängigen Standard entsprechen.
    Logo oder Webadresse als Untertitel einblenden: Diese Informationen zeigen dem User von wem das Video kommt, wenn dieses nicht auf der eigenen Homepage hinterlegt ist. Mit der Webadresse weiß der Kunde zudem, wo er das Produkt erwerben und gegebenenfalls weitere Informationen finden kann.
    Call-to-action-Elemente einblenden: Botschaften wie „heute ohne Versandkosten“, oder „Seminarstart am 1.1.“ fordern den Kunden auf aktiv zu werden. Wenn er jetzt nicht handelt verpasst er eine Chance. Mit Hilfe von Flash oder HTML5 kann sogar direkt ein Formular eingebunden werden. Der Kunde kann also an Ort und Stelle und unabhängig von der Website aktiv werden, zum Beispiel um einen Katalog anzufordern.

Videos prominent platzieren

Ein gutes Video nutzt nur dann etwas, wenn der Kunde es auch sieht. Das bedeutet, das Video muss ihm als solches erkenntlich (ein Link, der nicht auffällt, wird auch nicht angeklickt) und es sollte im Verkaufsprozess der Plattform integriert sein:

  • In Suchergebnislisten mit Thumbnail
  • Auf der Startseite im oberen Bereich
  • Auf der Produktseite nahe dem „Kaufen“-Button
  • Das Video direkt in die Seite platzieren, nicht als Pop-up.
  • Den Player in der Standardversion ohne Schnickschnack einstellen. Alles andere lenkt den Kunden ab.

Suchmaschinenoptimierung

Damt die Universal Search von Google Videos in der Suchergebnisliste anzeigt, muss folgendes beachtet werden:

  • Mit dem Video muss eine Thumbnail zur Verfügung gestellt werden. Wenn keine Thumbnail vorhanden ist, sucht sich Google ein beliebiges Bild aus dem Video.
  • Damit der Klick in Google auf die eigene Website führt, muss das Video auch mit einer URL der eigenen Website verlinkt sein. Liegt das Video aber in Youtube, weil man es hierüber auf seine Website eingebunden hat, dann verlinkt Google auf Youtube.
  • Wie ein Video in der Google-Liste beschrieben wird, kann über eine Video- Sitemap beeinflusst werden. Eine solche Sitemap enthält zum Beispiel Titel, Beschreibung, Spieldauer. Hier sind auch Links zum Video und zum Thumbnail hinterlegt. Damit das Video bei Google gut platziert wird muss es unter anderem suchmaschinenrelevante Keywords und Phrasen beinhalten.
  • Das Video direkt in die Produktseite einbinden. Dann wird es durch den Content der Seite aufgewertet.

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